Mission

Für einen Ort der Lösungen.

Die ökologischen Grenzen unseres Planeten sind überschritten. 

Die Lebensmittelindustrie ist Teil des Problems, aber sie kann auch Teil der Lösung sein. Wir bauen einen physischen und digitalen Ort als Transformationsbeschleuniger, ein ganzes Ökosystem aus Startups, Unternehmen und Wissenschaft. Der FOOD CAMPUS BERLIN wird ein Sprungbrett für Lösungskonzepte und gleichzeitig eine Bühne für Innovationsprojekte der Lebensmittelbranche.

Planetary Health

Unsere Ernährung muss sich so verändern, dass sie unsere persönliche Gesundheit und die Gesundheit des Planeten gleichermaßen schützt.

Regionalität & Resilienz

Regionalität ist ein großes Sehnsuchtsfeld der Konsumenten und der zentrale Hebel für eine Ernährungswende und die Stabilität von Versorgungssystemen.

Future-Tech & Digitalisierung

als Ermöglicher innovativer Verfahren von der Lebensmittelproduktion über die Landwirtschaft bis hin zu schnellen Feedback-Schleifen der Konsumenten.

Kulinarik, Kochkunst & Foodhandwerk

Essen ist kulturelle Identität, Tradition und ein ausgesprochener Glücksfaktor, wenn die Kulinarik stimmt. Deshalb sollten auch die innovativsten Konzepte immer einen Blick auf Geschmack und Freude am Essen behalten.

Wissenschaftler:innen, Köch:innen, Lebensmitteltechnolog:innen, Food-Nerds, Techies, Bauer:innen und Food-Handwerker:innen arbeiten Hand in Hand an Konzepten für die Welt von morgen und die Menschen von heute.

Food Campus Berlin Vision Flower

Der Food Campus Berlin ist ein spezieller, fast magischer Ort mit einer großen Vision.

Hanni Rützler

Hanni Rützler

Food Trendforscherin

Europa braucht Leuchttürme wie den Food Campus Berlin.

Tanja Bogumil

Tanja Bogumil

Founder Perfeggt

Perfeggt Logo

Der Food Campus Berlin hat das Potenzial, das Ökosystem für die Regeneration des Agro-Food-Nutrition-Bereichs zu werden.

Prof. Dr. Thilo Hühn

Prof. Dr. Thilo Hühn

ZHAW

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Das Manifesto

Um die Welt zu verändern, müssen wir nicht nur definieren, was wir tun müssen und was unsere Ziele sind, sondern auch, wie und mit wem wir an relevanten Lösungen arbeiten werden, um substanzielle Veränderungen zu schaffen.
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1 / 7 Die Gegenwart stellt existenzielle Fragen. Auf die wir jetzt die richtigen Antworten liefern müssen.

Dass unsere Welt heute am Abgrund steht, ist eine Tatsache. Und mit jedem Tag, an dem wir einfach so weiter machen wie bisher, besiegeln wir ihr Schicksal. Allein die Herstellung unserer Lebensmittel (von denen 30 Prozent gar nicht auf unseren Tellern, sondern im Müll landen) verursacht gut ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen und verantwortet zwei Drittel der Biodiversitätsverluste.

Ja, dass unsere Welt am Abgrund steht, durch unsere bloße Existenz, ist eine Tatsache. Dass zu wenig für ihre Rettung getan wird, dass die heutigen Bemühungen nicht ausreichen werden, ist offensichtlich. Deshalb halten wir uns nicht länger mit dem Lamento auf. Sondern übernehmen Verantwortung und reihen uns ein in die Gruppe derer, die nach echten Lösungen suchen, die große Veränderungen bewirken können.
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2 / 7 Wir bauen nicht an einem Elfenbeinturm der Utopien, sondern schaffen einen Ort der Lösungen.

Auch, wenn unsere Pläne groß und idealistisch sind: Uns treibt kein blinder Aktionismus. Wir gehen besonnen und systematisch vor, weil wir das im Umgang mit den heutigen existentiellen Herausforderungen für sinnvoll und angemessen halten.

Mit dem Food Campus Berlin entwickeln wir ein Ökosystem der Ökosysteme. Nicht bloß einen Innovations-Hub, sondern einen Transformationsbeschleuniger, der den Wettbewerb der Konzepte entfacht. Konzepte, die auf Wissen und Vernunft basieren und die Versorgung und Wertschöpfung im Auge behalten, die gut für den Planeten und gut für die Menschen sind.

Denn Innovationen ohne gesellschaftlichen Mehrwert werden scheitern.
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3 / 7 Fortschritt ist nur möglich, wenn jemand bereit ist, den ersten Schritt zu machen.

Es braucht Mut und großes Engagement, um alte Denkmuster aufzubrechen und bequeme Gewohnheiten hinter sich zu lassen. Uns ist klar, dass jemand vorangehen und einen Weg ebnen muss, der dann für die weniger Entschlossenen und Engagierten gangbar ist. Deshalb wollen wir uns zuerst mit den Menschen zusammentun, die heute schon bereit sind, weiter zu denken und zu gehen als andere.

Doch niemand sollte den Food Campus Berlin als Spielwiese realitätsferner Weltverbesserer missdeuten. Was bei uns stattfinden soll, ist praxisorientierte Forschung, Entwicklung von marktfertigen Produkten und Prozessen, die auch außerhalb von Laboren der Versuchsküchen funktionieren, Arbeit an Ideen, die klassische Verfahren und Methoden im Sinne des Klima- und Ressourcenschutzes revolutionieren können.

Sinnvolle Ansätze sollen ihre Chance erhalten, müssen sich aber auch bewähren; Projekte, die sich nicht weiterentwickeln lassen, werden selbst dann verworfen, wenn wir ideell an ihnen hängen.
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4 / 7 Unsere Arbeit ist strategisch und wird daher auch niemals unpolitisch sein.

Wir werden nicht warten, bis ein von oben verordneter Prozess Fahrt aufnimmt. Nicht, wenn der Prozess so aussieht, wie er aussieht. Nicht, wenn es so lange dauert, wie es dauert.

Die Impulse, die einen notwendigen Wandel anstoßen, können und müssen (auch) anderswo gesetzt werden: In der Mitte der Gesellschaft – von Forscher:innen, Unternehmer:innen, Kreativen, Produzenten, Studierenden, Gründer:innen, Konsumenten. Das ist unser heutiges Verständnis von aktiver politischer Teilhabe.
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5 / 7 Unser Vorhaben ist etwas Besonderes. Und das werden wir konsequent ändern.

Wandel beginnt mit einem Umdenken. Dass wir unsere Ernährung und damit auch die Lebensmittelproduktion grundlegend umstellen müssen, haben viele bereits begriffen. Doch die gegenwärtige Lebensrealität macht es schwer, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Das gehen wir jetzt an, indem wir diese Realität Stück für Stück verändern, damit es irgendwann einfacher ist, im Sinne unserer Gesundheit und der unseres Planeten zu handeln, als ihr zu schaden.

Aber: Wir allein werden unsere Welt nicht retten. Deshalb wünschen wir uns, dass unser Vorhaben Wellen schlägt und dass künftig an immer mehr Orten in immer mehr Branchen immer mehr Menschen die Notwendigkeit erkennen, so pragmatisch einzugreifen, wie wir das mit dem Food Campus Berlin tun.
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6 / 7 Jede zusätzliche Antwort birgt auch mindestens eine zusätzliche Chance.

Wir stehen vor einer der größten Herausforderungen der Menschheitsgeschichte. Niemand, kein Konzern, keine NGO, keine Regierung, kein Multimilliardär, wird ihr allein angemessen begegnen können. Denn wir brauchen nicht eine Antwort, eine Lösung, sondern derer viele. Je mehr, desto besser.

Lösen wir uns von Ideologien, die ihren Weg als den einzig richtigen propagieren. Unsere Situation verlangt eine Kultur des Austauschs und des Miteinanders möglichst vieler Disziplinen. Eine Kultur, in der wir Konkurrenz neu denken und den Wettstreit der Ideen, der Konzepte, Produkte, Verfahren nicht mit einem harten „entweder, oder“, überschreiben, sondern akzeptieren, dass sinnvolle Lösungen auch nebeneinander bestehen können.
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7 / 7 Gewinnt unser Planet, gewinnen auch wir. Mit dieser Formel sind wir äußerst zuversichtlich.

Dass wir einen Plan für die Zukunft brauchen, steht fest. Dass wir ihn besser schon gestern hätten haben sollen, ist mittlerweile jedem klar. Der Food Campus Berlin ist eine dringend notwendige Investition in die Zukunft einer ganzen Branche und benachbarter Industrien. Deshalb setzen wir auf stabile Partnerschaften, die unsere Grundwerte teilen, und die halten, weil sie auch aushalten können.

Da es in letzter Konsequenz um nichts Geringeres als den Erhalt des Planeten geht, ist der Wert, den wir schaffen, eigentlich unermesslich. Er wird sich allerdings auch monetär niederschlagen. Schließlich können wir nicht von Nachhaltigkeit sprechen, wenn wir nicht auch unsere eigene Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung genau im Blick haben.
Ein physischer Campus für Berlin.
Ein virtueller Campus für alle.

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